Goodgame Empire Allianz - Goodgame Studios - Jetzt oder nie

Jetzt oder Nie

  • Immer wiederkehrende Bugs und mangelnder Service bei der Erstattung (Screenshots?)
  • Ständige in immer kürzerer Zeit stattfindende Entwertung gekaufter Gegenstände
  • Neue Items / Features fast nicht mehr erspielbar, nur noch kaufbar.
  • Heimliche Reduzierung von erspielten Belohnungen
  • Hunderte Euro für einen Gegenstand / Item (Feldherren Set) in einem Spiel!
  • Nicht mehr einholbare Vorteile durch Rubinkauf

Das sind nur einige Beispiele, die man nennen kann. Die Verantworlichen der Goodgame Studios haben ja bereits seit Jahren eine eigene Umfrage zum Spiel gestartet, jeder Spieler durfte diese Umfrage gefühlt 150 mal beantworten. Ergebnisse wurden nie präsentiert und ändern tut sich genauso wenig. Warum man die Ergebnisse nicht öffentlich macht ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, es wäre eine Blamage für die Goodgame Studios.

Wir werden hier im Laufe des morgigen Tages eine Umfrage zu den Spielen der Goodgame Studios online stellen, und die wird jeder zu Gesicht bekommen. Dabei geht es vor allem um die Dinge, die von den Kunden am meisten angeprangert werden und dazu führen, dass der Frust immer größer wird. Viele Spieler haben eine Menge Geld und Zeit in dieses Spiel gesteckt, dafür kann man Respekt erwarten. Und dieser Respekt wird jetzt eingefordert. Es geht nicht nur um den Respekt dem Kunden gegenüber, es geht auch um respektvolles Verhalten auf der menschlichen Seite. Der besteht in erster Linie in der Kommunikation. Ein so respektloses und menschenverachtendes Verhalten der agierenden Person – in diesem Fall sogar eines Unternehmens – ist uns noch nie untergekommen.

Sicherlich gibt es genügend Bewertungen im Internet, diese stellen aber lediglich eine einfache „Stern-Bewertung“ dar spiegeln nicht die aktuelle Situation im Spiel wieder.

Die Ergebnisse der Umfrage werden Live sichtbar sein und wir werden diese im späteren Verlauf aufarbeiten und als Text bzw. als Screen auf dieser Webseite zur Verfügung stellen.

Alles weitere dazu in den kommenden Wochen. Teilt diesen Beitrag in den sozialen Netzwerken, eueren Freunden im Spiel und mit den Communitys der anderen Spiele – Goodgame Empire, Empire 4 Kingdom, Bigfarm und Empire: Age of Knights.

united we stand, devided we fall

  • Recurring bugs and lack of service for reimbursement (forced to send screenshots of missing objects and so on)
  • Constant depreciation of purchased items taking place in an ever shorter time
  • New items / features can’t be earned, are just buyable.
  • Secret reduction of earned rewards
  • Hundreds of euro for one item in one game!
  • No longer obtainable benefits from buying ruby

Here are just a few examples named, the list could be much longer.

The responsible persons at Goodgame Studios have already started their own survey on the game for years, and every player was allowed to answer this survey something like 150 times all the years. Results have never been presented, and neither changes to the game. It is not really surprising why the results are not made public, it would be a disgrace for Goodgame Studios.

We’ll start a survey/review of Goodgame Studios on our website for all games of GGS later tomorrow, and it will be viewable for everybody.  It will be mostly about the things customers most denounce and cause frustration to grow. Many players have put a lot of money and time into this game, and you can expect respect for that. And that respect is now being demanded. It’s not just about respect for the customer, it’s also about respectful behavior on the human side. This consists primarily in communication. We have never seen such disrespectful and inhumane behavior on the part of the acting persons of Goodgame Studios – in this case even a company.

There are certainly enough reviews on the Internet, but these are just a simple “star rating” and do not reflect the current situation in the game. We should change that, because the ladies and gentlemen in Hamburg still don’t seem to see whats going on in their games.  

The results of the survey will be visible live and we will process them later and make them available as text or perhaps as a screen on this website.

Everything else in the next weeks here. Feel free to share this in your community, with your friends and in the communitys of Goodgame Empire, Empire 4 Kingdom, Bigfarm and Empire: Age of Knights. 

united we stand, devided we fall

Ergebnis des Votings/Result of Votes:

Bitte versuchen Sie es später erneut / Try again later

Statistiken – View the results

Unser Anliegen:

…ist das Interesse zu wecken, das Interesse einem Spiel, an einem Hobby, an einem Unternehmen. Vielleicht sehen sich auch aussenstehende Personen hier vertreten, vielleicht haben Medienvertreter ein inhaltliches Interesse an diesen Gedanken. Vielen Dank fürs Lesen, für das Verständnis und eigene Meinung zu einem vielleicht auch globalen Problem in der jüngesten Entwicklung des Mediums Internet/Social Gaming/soziale Kontakte.

Sehr geehrte Damen und Herren, Leser, Interessenten,

vielleicht ist das Thema, mit dem wir uns hoffnungsvoll an Sie wenden gesellschaftspolitisch nicht das interessanteste, nicht das aktuellste, schon gar nicht das entschiedenste. Es geht nur um ein Hobby, ein Spiel, ein Unternehmen. Aber es ist vielen tausend Spielern global mehr als nur ein Spiel, es ist ihr Hobby, ihr sozialer Umgang, ihr Kontakt nach Außen und vor allem ein soziales Netzwerk. Das, was sich viele wünschen, was auch einigen ein Ausweg aus dem Alltag, ein zweites zuhause ist. Und es ist der Kontakt zur Außenwelt, für einige vielleicht auch die einzige Möglichkeit, sich außerhalb der 4 Wände mit anderen Menschen zu treffen.

Einst war Goodgame Empire das erfolgreichste mittelalterliche Strategiespiel, die Zeiten sind lange vorbei und seitdem sich das Unternehmen Goodgame Studios von den Affären um entlassene Mitarbeiter, nicht erwünschte Betriebsräte und unhaltbaren Zuständen in der Kommunikation erholt hat, es ruhig geworden ist um das einstige Hamburger Vorzeigeunternehmen, bastelt man auch schon am Untergang der Spieleschmiede.

Einst als Unternehmen mit Free-to-Play-Games gestartet, stehen nach der Übernahme durch Stillfront ganz andere Ideale im Vordergrund. Die extremen Preise übersteigen inzwischen massiv die Spiele, die dem Pay-to-Play-Modell zuzuschreiben sind. Nimmt man die 35 Euro für die Abos plus die zusätzlich kaufbaren Inhalte, ist ein Spiel im Pay-to-Play-Modell deutlich günstiger.

Der Gedanke, also die Idee des Free-to-Play wird damit nicht nur mit Füssen getreten, es entwickelt sich hin zu einem Luxusgut innerhalb eines sozialen Netzwerkes von Spielern.

Gerade Strategiespiele leben von einer guten Balance zwischen den Gruppen der Käufer und der Nicht-Käufer, die aber eben in einem Free-to-Play-Titel genauso dazugehören. Die Balance so zu verunstalten, dass man mit einem Kaufvolumen von 600 Euro pro Jahr nicht einmal annähernd eine Chance hat, führt dann zu einem ausbooten der Mittelschicht in eben diesen Games.

In welcher Welt leben wir, ursprünglich für jeden Menschen, für jedes Einkommen erschaffene Freizeitbeschäftigungen Unternehmen zu überlassen, die nachweislich und voller Kalkül die Gier einer kleinen Gruppe von Anlegern mit dem Hobby von Millionen von Menschen befriedigen?

Ein Unternehmen, das nicht zum ersten Mal negative Schlagzeilen macht. Die Gier nach Macht und Geld sorgte schon 2016 bei den Goodgame Studios für großes Aufsehen. Mit aller Macht wurden Neuentwicklungen von Spielen vorangetrieben, hunderte Mitarbeiter eingestellt. Der Erfolg blieb aus, dreiviertel der Angestellten wurde bis 2017 gekündigt. Und schon hier zeigten die Goodgame Studios, nach was gestrebt wird. Es zielt alles auf maximalen Gewinn bei geringem Aufwand ab. Die Mitarbeiter, die Spieler, die Menschen, die teilweise bis heute treu zum Unternehmen stehen bei den Goodgame Studios an allerletzter Stelle, werden mit Füssen getreten, verjagt und rausgeekelt. Das Kalkül bei den Verantwortlichen: Hier haben Spieler bereits hunderte, einige gar tausende Euro in die Accounts gesteckt, hier sind Online-Kontakte entstanden, hier wurden Accounts auf spielerischer Ebene über lange Jahre gepflegt und aufgebaut. Die Goodgame Studios machen sich dieses zu Nutze, das Kunden nicht nochmals mehrere hundert Euro in ein Spiel der Konkurrenz zu investieren. Sie schrecken nicht davor ab, aus einer investitionsbedingten Sucht Kapital zu schlagen, die Kunden an der Nase herumzuführen und mit den Investitionen aus den Bestandsspielen neue Spiele zu entwickeln ohne eine befriedigende Eigenleistung zu erbringen.

Neue Spieler wie eben das am 08.07.2020 angekündigte Big Farm Story, ein PC Spiel mit sehr viel Ähnlichkeiten zu anderen Spielen dieser Reihe. Wie schon jetzt in den Bestandsspielen wird mit wenig Aufwand und noch weniger Innovation ein Produkt hin geklatscht, dienlich einzig und allein der schon oben beschriebenen Gier nach immer mehr Geld – für die Chefetage und die Anleger.

Das Spieler – also Kunden – in den Bestandsspielen noch Geld investieren liegt eben an den schon getätigten Investitionen und am social gaming, den Kontakten, die manche hier in 8 Jahren aufgebaut haben. Das Social Gaming ist der Kern des planbaren Einkommens, die verachtenswerte Ausbeutung der ursprünglichen Idee hinter den Mobile- und Browsergames. Hier wurden schon dutzende Spieler aufgrund nicht bezahlter Rechnungen gesperrt, hier spielen Kinder und Jugendliche, anfällig für derartige Konzepte der Spieleindustrie sind. Der da hat das, das will ich jetzt auch. Klar ist jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich, aber das beabsichtigte Schüren von Neid gerade innerhalb einer Allianz ist Teil eben dieses verlogenen Konzepts der Macher. Schamgefühl kommt nicht auf, auch wenn man mit dem Hobby der Menschen spielt. Es sind keine Spieler, es sind Kunden, für die Verantwortlichen wahrscheinlich eher Maschinen, deren einzige Aufgabe es ist, das Kreditkartenlimit bis zum Monatsende auszureizen.

250 Euro für einen Feldherren/Burgvogt, wer kann sich das erlauben in einem Spiel, in seinem Hobby. Es gibt keine Garantie wie lange dieses Hobby noch Bestand hat, mit ein wenig Pech wird das Spiel morgen abgeschaltet (übertrieben gesagt). Und das ist ein Teil des Spiels. 20 Euro für 3 Dekogegenstände. Man kann in jeder der 7 Burgen je nach eigenem Aufbau um die 50 Dekogegenstände platzieren. Bei 7 Burgen und 20 Euro für 3 Stück macht das eine Gesamtsumme von 2333 Euro! Und diese Dekogegenstände werden mehrmals im Jahr einfach graphisch angepasst, alte Dekorationen damit entwertet. Mit ein wenig Arbeit möchte man hier tausende Euro pro Kunde verdienen, einfach mal nebenbei. Eine Krankenschwester in Hamburg verdient Netto nach einigen Jahren 2000 Euro pro Monat. Kann es wirklich ernst gemeint sein, dass man derartige Unsummen von treuen Spielern der ersten Stunde verlangt? Nein, es ist die reinste Abzocke, das ist beleidigend für jeden einzelnen Mitarbeiter der Spieleindustrie in Deutschland, dass man mit einfachsten graphischen  Neuimplementierungen Geld erwirtschaftet, um mit dem nächsten Spiel in der gleichen Art und Weise das Geld von seinen Neukunden abschöpft.  

Die eigentlichen Inhalte einer Spieleschmiede sind Entwicklung, Design und Spielkonzept. Die Kreativität der Entwickler und die Ideen der Designer machen gute Spiele aus, so auch Goodgame Empire in den Anfangsjahren. Mit dem Aufkauf der Goodgame Studios durch das börsennotierte Unternehmen Stillfront aus Schweden geraten die eigentlichen Handwerkskünste der Entwickler in den Hintergrund.

Nicht die Lust auf neue, ideenreiche Konzepte und innovative Spielinhalt bestimmen den Alltag des Studios, es ist die Befriedigung einer kleinen Gruppe von Investoren, die nicht nur ihre 12% Rendite am Ende des Jahres auf dem Konto sehen möchten, sie wollen Gewissheit, dass der Geldsegen auch die kommenden Jahre ihre Taschen füllt.  Angeheizt durch immer mehr Wahn nach Macht und Reichtum werden Studios, die entwickelten Spiele und letztendlich auch die Spieler zu Spekulationsobjekten einer phantasielosen Managementclique und deren Helferhelfern.

Die Spekulanten spielen am Aktienmarkt mit dem Hobby anderer Leute, den Spielern. Sie haben meist kein Eigeninteresse an der Sache, sie möchten die bestmögliche Rendite. Die kreativen Ideen und künstlerisch wertvollen Innovationen einer ganzen Branche werden ignoriert. All das sieht man bei Goodgame Empire, seit einem Jahr eben Teil dieses Spekulationsobjektes aus Schweden. Das die Entwickler ihre Leidenschaft am Produkt, ja am Beruf, gänzlich verlieren wird Ihnen mit teils beachtlichen Gehältern und Prämien leicht gemacht.

Aber wo ist der Sinn dahinter, seinen gesamten Berufsstand zu hintergehen, sich Spekulanten um den Hals zu werfen? Wo ist der Sinn hinter dieser Entwicklung?

Der Spaß an der Arbeit dürfte sich bei eben diesen Entwicklern in Grenzen halten, da der Druck der Spieler, der Druck der CEOs und CFOs und natürlich der Spekulanten einen immensen Negativeffekt auf die Kreativität und Leistungsfähigkeit dieser Personen hat. Wenn aber schon der Entwickler keinen Spaß an der Arbeit hat, wird der Spieler erst recht keinen Spaß haben. Mangelhafte Qualität der Produkte und Updates, dahin gehunztes Design und schlechtes Communitymanagement bringen das Fass zum Überlaufen. Die Preise aber steigen, schließlich soll trotz Rückgang der Spielerzahlen eine höhere Umsatzrendite erzielt werden.

Oben genanntes trifft insbesondere auch auf die Goodgame Studios zu, die eben genau vor diesem Dilemma stehen und sich entschieden haben, für Anleger und Renditejäger zu prostituieren. Der Spieler (Kunde) ist uninteressant, solange die Gelder fließen. Mehr als 20% weniger Nutzeraktivität wie im Sektor Empire der Goodgame Studios müssen durch anziehen der Preise ausgeglichen werden. Fatal, da das Spiel an sich eine Art Hobby ist, so wie Golfspielen oder Bücher lesen.

Zurück zur Rendite im Hobbysegment, fällt vielleicht jedem eine weitere Sportart ein, in der gerade alles zu Geld gemacht wird was nicht bei drei auf dem Baum ist: Dem Profifußball. Merkwürdigerweise werden die Vereine an sich, also der Breitensport, nicht in die Aktiengesellschaften integriert, und das hat auch einen guten Grund. Auch hier wäre es fatal, die Hobbygesellschaft unter die Fuchtel von Anlegern und Renditejägern zu stellen. Was die Ausgliederung der Profivereine aus dem Gesamtverein für Auswirkungen hat, liest oder hört man fast täglich in den Medien. Steigende Eintrittspreise, steigende Kosten der Verpflegung, aus allem wird das letzte bisschen Geld herausgequetscht. Die Kultur – hier Fankultur – bleibt auf der Strecke.

Dieses Modell kann so nicht funktionieren, da Spiele ein Hobby sind und kein Spekulationsobjekt, mit dem andere Personen wiederum spielen. Es kann nicht sein, dass schwarze Schafe ein komplettes Marktsegment in einen fadenscheinigen Ruf drängen, es kann nicht sein, dass derartige Strukturen auch noch von der deutschen Wirtschaft gefördert werden, es kann nicht im Interesse der Allgemeinheit liegen, diese Art der Ausnutzung sozialer Strukturen und Netzwerke im Internet Unternehmen zum fraß vorzuwerfen, die aus lauter Gier den Hals nicht voll genug bekommen und aus eigens generierten Skandalen nichts hinzu gelernt haben.

Ältere Menschen, gerade die, die eben nicht mehr gut zu Fuß unterwegs sind, generieren in genau diesen sozialen Netzwerken ihre neuen sozialen Kontakte. Gerade die dümpeln irgendwo in Clans/Allianzen mit 2-3 Membern herum da sie sich eben diese Preise nicht leisten können. Gerade diese Menschen würden sich freuen, Teil der global vernetzten medialen Welt zu sein und auch zu bleiben. Wer hier derartige Preise für Ingame-Items aufruft, Spiele – also Hobbys – zu einem Luxusgut der Gesellschaft verkommen lässt, der verantwortet in durchtriebener Art auch die  fehlende oder teils mangelnde Integration dieser Bevölkerungsschichten im Onlinealltag.

Das Spiel hat eine Altersfreigabe von 6 Jahren, wie viele Jugendliche unter denjenigen sind, die hier zu Ausgaben von hunderten Euro verführt und bei Nichtzahlung gesperrt wurden, ist nicht abzuschätzen. Die Verantwortlichen der Goodgame Studios nehmen in jeglicher Hinsicht derartige Umstände wissentlich und billigend in Kauf, ohne auch nur einen Hauch von Anstand und Rücksicht diesbezüglich zu legen. Kauflimits gibt es nicht, um ja nicht den Geldfluss zum Wohle der Anleger zu stören. Eine Schande sondersgleichen für eine Branche, die im eigentlichen Sinne zur Unterhaltung und zum Spaß ihres Klientels geboren wurde.

Eine Mischung aus den genannten Punkten kann man auch Goodgame Studios bescheinigen, derzeit sieht es nach einem Mix aus Missmanagement und spätrömischer Dekandenz aus. Das alles zeigt auf, unter welchem Druck diejenigen Spieleschmieden stehen, die am Ende des Jahres mehr damit beschäftigt sind die Anleger zufriedenzustellen, statt wie ursprünglich angedacht den Spielern eine vernünftig bespielbare, vom Preis zumutbare und frei von Ungeziefer bestehende Spielfreude zu bereiten.

Eine Studie aus dem November 2019 zeigt, was der Online-Spieler bereit ist im Monat für sein Hobby auszugeben:

3% 90 Euro und mehr
5% 45-90 Euro
11% 22,50 – 45 Euro
14% 9-22,50 Euro
16% weniger als 9 Euro
51% 0 Euro

In den Spielen der Goodgame Studios werden also 3% aller Spieler angesprochen, bei geschätzt 20000 auf dem deutschen Server sind das 600 Spieler.

Wovon wir hier reden und die Spieleindustrie auch allgemein redet sind Mikrotransaktionen, bei den Goodgame Studios sind das aber keine Mikrotransaktionen, dass ist ein halbes Monatsgehalt eines Pflegedienst-Angestellten. Auf dem Server stehen und standen Burgen mit 2500 Tagen Taube? Das sind hunderte Spieler, die die Goodgame Studios durch ihre maßlose Gier vom Spiel abhängig gemacht haben und jetzt die Rechnungen nicht mehr zahlen können.

Den letzten Preis haben die Goodgame Studios 2014 gewonnen, bei den European Games Awards, für Goodgame Empire. Danach folgten immer wiederkehrende Bugs und mangelnder Service bei der Erstattung durch das abverlangen von Screenshots, ständige in immer kürzerer Zeit stattfindende Entwertung gekaufter Gegenstände (wie bereits geschrieben bei den Dekorationen), neue Items / Features sind fast nicht mehr erspielbar, nur noch kaufbar, heimliche Reduzierung von erspielten Belohnungen, hunderte Euro für einen Gegenstand / Item (Feldherren Set) und nicht mehr einholbare Vorteile durch Rubinkauf.

Die Spieleindustrie in Deutschland wundert sich, warum inzwischen nur rund 4% der in Deutschland erzielten Umsätze auch bei deutschen Unternehmen landen. Schaut man sich internationale Neuentwicklungen an, so stellt man zumindest häufiger fest, dass es sich um wirklich neue Innovationen und keine „Kopien“ von bereits existenten Spielen handelt. Nicht der 35. Abklatsch eines Farming-Games interessiert die Kunden,  an innovativen Neuentwicklungen und Begeisterung erfreut man sich und ist dann eventuell auch bereit, dafür zu zahlen.

Ein zweiter Unterschied besteht sicherlich darin, dass man gerade in komplexen Strategiespielen die Balance im Auge behalten sollte. Top-Produktionen internationaler Unternehmen bieten ingame logischerweise auch Content an, dabei handelt es sich aber entweder um kosmetische Inhalte wie Skins oder man kauft sich einen zeitlichen Vorteil von besseren Fähigkeiten, der aber nach einigen Wochen/Monaten auch erspielbar gemacht wird. Auch hier gilt, nicht meckern sondern machen, Spielinhalte mit Liebe zum Detail und neuen Features statt der 10. Implementierung ein und desselben Items mit besseren Werten und gleichzeitig höheren Preisen. Nicht jedes internationale Unternehmen handhabt es so wie beschrieben, aber die erfolgreichsten Spiele basieren auf diesem Free-to-Play-Prinzip.

Mangelnde Qualität, Abzug von Mitarbeitern, aber trotzdem neue Spiele. Die Gewinne, die trotz der seit 2014 zurückgehenden Umsätze erwirtschaftet wurden, werden hastig und ohne Fleiß – tendenziell lustlos – in neue, halbgare Spiele investiert während die Umsatzstarken Spiele nur noch der Abschöpfung der Gelder dient. Im Gegenzug wird nicht mehr kommuniziert, die Preise erhöht und das letzte bisschen Geld aus den Spielen herausgeholt. 

2018: 91,1 Millionen Euro (Umsatz); 18,4 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2017: 95,6 Millionen Euro (Umsatz); 11,8 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2016: 132,1 Millionen Euro (Umsatz); 10,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 188,2 Millionen Euro (Umsatz); 24,4 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2014: 202,1 Millionen Euro (Umsatz); 18,6 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2013: 102,6 Millionen Euro (Umsatz); 7,9 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2012: 27,9 Millionen Euro (Umsatz); 23.206 Euro (Jahresüberschuss)

Es ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass Abgänge der Spieler nur noch durch überteuerte und fast monatlich erscheinende Ingame-Produkte über eine kleine Anzahl Kunden finanziert werden, die Mittelschicht der Käufer, die für dieses Hobby etwa 20-100 Euro ausgeben, diese Mittelschicht ist so gut wie verschwunden. Rausgeekelt, weggeworfen, an Investoren verkauft. Zieht man das Ergebnis der von uns durchgeführten Umfrage hinzu, würden rund 90% aller befragten weder ein weiteres Spiel der Goodgame Studios spielen, noch anderen Personen eine Empfehlung für Produkte aussprechen.

Für uns als Allianz, als Clan, als Teil er Community und damit Teil des Spiels wurde der Bogen gerade jetzt in Zeiten von Corona und damit mangelnden Alternativen im Outdoor-Bereich mehr als überspannt. Der Entschluss, eine Umfrage unter den Spielern zu starten, stand fest. Dabei ging es vor allem um die Dinge, die von uns, den Kunden, am meisten angeprangert werden und dazu führen, dass der Frust immer größer wird. Viele Spieler haben eine Menge Geld und Zeit in dieses Spiel gesteckt, dafür kann man Respekt erwarten. Dieser Respekt gebührt all denen, die den Goodgame Studios all die Jahre treu geblieben sind. Es geht nicht nur um den Respekt dem Kunden gegenüber, es geht auch um respektvolles Verhalten auf der menschlichen Seite. Der besteht in erster Linie in der Kommunikation. Da auch so gut wie keine Kommunikation von Seiten des Unternehmens stattfindet, wenden wir uns denjenigen zu, von denen wir uns Unterstützung erhoffen.

Es kann nicht richtig sein, das führende Mitglieder des Managements in den Senat der Wirtschaft berufen werden, einer „Stiftung für gemeinwohlorientierte Politik“, und gleichzeitig mit dem eigenen Unternehmen dafür Sorge tragen, das ein ehemals erschwingliches Hobby zum Luxusgut der Gesellschaft wird.  

Wer in der Öffentlichkeit für das Wohlergehen eines jeden Einzelnen innerhalb einer Gemeinschaft eintritt und dieses Gut mithilfe des eigenen Unternehmens mit Füssen tritt, der sollte sich schnellstmöglich zu diesem erklärungsbedürftigen Konflikt äußern, ansonsten wirkt es unglaubwürdig.

Viele von uns haben bei den Spielen der Goodgame Studios ein neues Hobby gefunden, bei Spielen, die uns irgendwann einmal begeistert haben müssen. Es sind gute Spiele, wir würden sie sonst nicht spielen und auch dafür kämpfen. Aber es sind Spiele, die Ihren Charakter verloren haben, die durch wechselndes Management zu einem Synonym für Geldgier und Abzocke geworden sind.

Viele sind weiterhin bereit Geld in diese Spiele zu stecken, aber nicht unter den genannten Voraussetzungen. Die Goodgame Studios brauchen Geld, sie sollen auch neue Spiele entwickeln, keine Frage. Aber nicht auf Kosten derjenigen, die den Aufbau und den Erfolg des Unternehmens erst möglich gemacht haben. Den Spielern – ganz besonders den Spielern der ersten Stunde – uns allen Spielern, nicht den Spielern, die man jetzt als Zielgruppe für neue Spiele auserkoren hat.

Wir sind es, die die neuen Spiele erwirtschaftet haben, die die Goodgame Studios nach und nach gegen die Wand gefahren haben. Wir sind es, die die Spiele aufrecht und am Leben erhalten. Wir erwarten Respekt und Leistung.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, und unsere Hoffnung sind Sie.

Im Namen der globalen Community

gge-allianz.de

Die Ergebnisse der Umfrage:

Wie empfindest du die Preisgestaltung der Ingame-Käufe bezogen auf das Preis/Leistungsverhältnis? / What do you think about the pricing of in-game purchases in relation to the price / performance ratio?

Deutlich überteuert / significantly overpriced     432       80,2%
Teuer / expensive                                                      95        17,6%
Ist in Ordnung / its ok for me                                  11           2%
Ich würde auch bei schlechterem Preis/Leistungsverhältnis zahlen / I would also pay if the price / performance ratio is more worse                                                                             1          0,2%


Wie bewertest du die Kommunikation Betreiber –> Spieler? / What do you think about the communication operator –> player?

Schlecht bis gar nicht vorhanden / Bad, non existent     350       65,1%
Könnte besser sein / could be better                                 169       31,4%
Ich bin zufrieden / im happy                                                  19        3,5%

Wie wichtig ist es für dich, dass zunächst die bekannten und ständig wiederkehrenden Bugs beseitigt werden statt neue Inhalte zu präsentieren? / How important is it for you that the known and constantly recurring bugs are first fixed instead of presenting new content?

Sehr wichtig / very important     434       80,5%
Wichtig / important                        90        16,7%
Neutral / no opinion                       14        2,6%
Unwichtig / not important               1          0,2%

Entwertung von Items / Features im Spiel (Beispiel GG Empire Dekos 600er, 1000er, jetzt 1500er, morgen?) Geht der Betreiber zu weit? /  Devaluation of items / features in the game (example GG Empire decorations 600s, 1000s, now 1500s, and tomorrow?) Does the operator carry too far?

Ja, hier wird mit wenig Arbeit Geld gescheffelt / yes, money is made here for not much work
518       97%
Nein, ich freue mich auf diese Items / no, i’m looking forward to these items
16        3%

Täglich hören Spieler auf, da sie ohne bzw. mit wenig bis mittlerem Geldeinsatz keine Chance sehen, irgendwann zur Spitze aufzuschließen. Ohne diese Spieler fehlen aber auch denen sehr bald die „Gegner“. Wie zufrieden bist du mit dem Balancing? / Player without or with little/medium spending money leave the game cause there is no chance of catching up with the top-player. How satisfied are you with the balancing?

Unzufrieden / unhappy                                     461       85,5%
Es könnte besser sein / could be better          72        13,4%
Zufrieden /happy                                                   6          1,1%

Würdest du Stand heute ein Spiel der Goodgame Studios anderen Personen in deinem Umfeld empfehlen? / Would you now recommend a Goodgame Studios game to others around you/friends?

Ja / yes                        45        8,3%
Nein / no                    494       91,7%

Würdest du nochmal ein Spiel von Goodgame Studios beginnen? / Would you start a Goodgame Studios game again?

Ja / yes                        57        10,6%
Nein / no                    479       89,4%  

Was muss sich deiner Meinung nach ändern? (Mehrfachantworten möglich) / What do you think needs to be changed? (Multiple answers possible)

Preispolitik / pricing                                                                                            503       23,6%
Entwertung von Items / devaluation of items                                                 378       17,7%
Behebung von Bugs / Bug fixing                                                                       473       22,1%
Kommunikation mit den Spielern / Communication with the players        353       16,5%
Balancing / balancing                                                                                         424       19,9%
Nichts, alles bestens / Nothing, everythings fine                                               4          0,2%

Welches Spiel der Goodgame Studios spielst du? / Which of the following games do you play?

Goodgame Empire       530       95,8%
Empire: 4 Kingdoms      15        2,7%
Empire: Age of Knights   0          0%
Goodgame BigFarm        8          1,5%

Benote das Spiel (5 Sehr gut/1 Mangelhaft) zum jetzigen Stand der Entwicklung. / Rate the game (5 very good / 1 poor) at the current state of development.

1                       149                  27,6%
2                       175                  32,4%
3                       118                  21,8%
4                         68                    12,6%
5                         30                    5,6%
SUMME           540                  100%               ~Note:              2,36

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